Schneisen schlagen im Berufs-Dschungel

Pressegespräch zu job@tac_elektromobilität

Was soll ich bloß werden? Heutzutage ist es für Schüler schwierig im Berufs-Dschungel herauszufinden, was man überhaupt werden will. „Wir müssen Licht in den Dschungel bringen und Berufe anfassbar machen“, wünscht sich Uwe Groth von der Dr. Groth & Partner Personal – und Unternehmensberatung. Elektromobilität ist Zukunft – so das Motto!

Beim Pressegespräch.

Hilfe zur Berufswahl bei der üstra

Mitte November trafen sich üstra-Vorstand Wilhelm Lindenberg, Reinhard Biederbeck, Teamleitung Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Christian Minuth, Teamleiter Berufsberatung der Agentur für Arbeit und Harald Berendes, Partner von Dr. Groth, zu einem Pressegespräch. Geleitet hat es Harald Jacke von JaMedia.
Hier in der üstra-Kantine sitzen wir nun alle zum Pressegespräch job@tac_Elektromobilität http://bit.ly/jobattac_jeT zusammen und diskutieren über das Thema Berufswahl. Genau genommen geht es um den Bereich Elektromobilität. Am 19. November findet dazu eine Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen, deren Eltern und Lehrer statt. Veranstaltungsort ist der üstra-Betriebshof Glocksee. Welche Möglichkeiten Firmen mit dem Schwerpunkt Elektromobilität in der Region Hannover bieten und vieles mehr, erfahrt ihr dort. Weitere Infos findet ihr unter www.jet-online.net (job@tac).

Auf dem üstra-Betriebshof

Aufgaben rund um das Pressegespräch

Vorher und nachher gibt es für uns PR-Leute immer viel zu tun: Beispielsweise verfassen wir erstmal eine Presseeinladung und laden damit verschiedene Medien – von Print über Hörfunk bis Fernsehen zum Pressegespräch ein. Wir melden uns nochmals kurz vor dem Termin telefonisch, um sicher zu gehen, welche Medienvertreter auch wirklich erscheinen. Aufsteller mit Namensschildern für alle Teilnehmer werden vorbereitet – damit jeder weiß, wer sein Gegenüber ist. Ganz nebenbei wird die Kamera geprüft, der Blitz aufgeladen und eine Liste ausgedruckt, auf der sich alle Medienvertreter eintragen können. So erkennen wir später noch, welche Journalisten da waren und haben für eventuelle Nachfragen die Kontaktdaten vorliegen. Zum Schluss bereiten wir Pressemappen mit allen wichtigen Infos für die Journalisten vor. Hierin enthalten ist auch eine Presseerklärung mit Zitaten aller Akteure. Schon kann es losgehen.
Toll, leider gibt es beim Betriebshof Glocksee keinen einzigen Parkplatz für Gäste – das heißt: schnell improvisieren. Ich hüpfe schon mal aus dem Auto raus, während Herr Jacke ein paar Gäste informiert, dass sie außerhalb des Betriebsgeländes parken müssen. Mit den Pressemappen unter dem Arm, der Kamera und den Aufstellern bewaffnet, betrete ich die üstra-Kantine. Schnell Herrn Groth, Herrn Berendes, Herrn Biederbeck und die Journalisten vom Fahrgastfernsehen, Radio Leinehertz und der Neuen Presse begrüßt, bevor ich am langen, gedeckten Tisch die Aufsteller verteile, Flyer platziere und die Liste zum Eintragen an die Journalisten reiche. Schwups noch die Kamera gecheckt – und das Pressegespräch kann beginnen. Zwischendurch werde ich zusammen mit den Journalisten ein paar Fotos schießen.

Elektromobilität bedeutet Zukunft

„Elektromobilität ist Zukunft und bietet sehr viele neue Jobmöglichkeiten für Mathe-Physik-und Technikinteressierte. Es gibt heute alleine 400 Ausbildungsberufe. Der Schüler muss da abgeholt werden, wo er gerade steht – beim Entscheidungsprozess müssen wir alle unterstützen“, startet Herr Minuth das Gespräch.
Die Runde hier ist klein, sehr nett und fast schon gemütlich; face to face wird erzählt und gefrühstückt. Alle sind guter Laune und voller Tatendrang.

Herr Berendes und Herr Lindenberg

Job@tac-elektromobilität findet da statt, wo Schüler später hinwollen, in diesem Fall bei der üstra. Junge Menschen suchen sich die job@tac Veranstaltungen immer selber aus, da sie anders sind als spröde, langweilige Jobmessen ohne echte persönliche Gespräche. Bei job@tac ist es möglich, gleich direkt mit Entscheidern ins Gespräch zu kommen. Das macht diese Veranstaltung so einzigartig.

Job@tac – was passiert da genau?

Herr Groth erklärt den Ablauf: Nach der Besichtigung des üstra-Betriebshofes wird es am 19. November eine Moderatorenrunde und eine allgemeine Fragerunde geben. Nach einem kleinen Imbiss können die Schüler Einzelgespräche mit Personalchefs und Unternehmern aus den Firmen führen.
Diese Veranstaltung hat Format und passt in unsere Zeit. Firmen müssen sich noch stärker dem interessierten Nachwuchs öffnen und verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten anbieten. Auf schwierige Zielgruppen muss sich eingestellt werden, wie ich finde. So sind einige Schüler handwerklich höchst geschickt, obwohl sie schlechte Noten in den übrigen Fächern haben. „In Gymnasien sollten zusätzlich Beratungen über den mittleren Bildungsweg stattfinden sowie duale Ausbildungen angesprochen werden“, sagt Herr Biederbeck mit Nachdruck. „Immer wichtiger wird den Arbeitnehmern das Leben rund um den Job. Deshalb müssen auch die Unternehmen Flexibilität anbieten, nicht nur andersherum“, weiß Herr Berendes. Meiner Meinung nach muss Deutschland nachziehen: in anderen Ländern gibt es schon lange verschiedenste Arbeitszeitenmodelle. Herr Lindenberg zeigt sich als Vorreiter, indem er seine Mitarbeiter zum Beispiel regelmäßig schult. Die Mitarbeiter im Außendienst bekommen neue Kleidung und sollen sich als Markenbotschafter der üstra sehen. Es geht dabei auch um gegenseitige Wertschätzung, erfahre ich.

Die Üstra-Wand

Die Üstra-Wand

Interessantes aus dem Pressegespräch:

Momentan gibt es viel mehr Studienbewerber als Auszubildende, aber viele haben später keinen Abschluss. 75 Prozent der schulischen/beruflichen Entscheidungen der Schüler werden von den Eltern beeinflusst. Bei der üstra sind die meist beworbenen Berufe KFZ-Mechaniker und Bürokauffrau. Es gab in letzter Zeit 400 Bewerbungen zu 30 Ausbildungsstellen. Zuvor waren es noch 1200 gewesen.

Wieder zurück in der Agentur, bearbeite ich die Fotos. Nachdem ich nochmals alle Namen und Daten recherchiert habe, starte ich mit dem Text für diesen Blog :-) .

 

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